Am 21. Januar, 19.30, findet eine Lesung mit Thomas Bornhauser über seinen neuen Krimi „Rüeggisberg“ statt.

 

Am 11. Februar, 19.30, findet das 4. Schlosskonzert mit René Perler (Bassbariton) und Edward Rushton (Klavier) statt:

Das Programm dieses Liederabends mischt bekannte Lied-Perlen von Brahms und Strauss mit Wiederentdeckungen von zu Unrecht weniger bekannten Komponisten. Her­mann Levi ist in die Musikgeschichte eingegangen als Urauf­füh­rungs­dirigent ­von Richard Wagners­ Parsifal im Juli 1882. 24­ Jahre lang war er angesehener und hochgeschätzter General­musik­direktor in München. Er war aber auch ein enger Freund von Johan­nes Brahms.  

Wie Strauss in seiner Jugend, so verirrte sich auch der Franzose Florent Schmitt in seinem Alter, was seine politischen Ansichten und seine Weltan­schauung betrifft. Seiner atmosphä­risch dichten Musik ist dies indes nicht anzumerken. 

Der in Brno/Brünn geborene Pavel Haas wurde Ende 1941 von den Natio­nal­sozialisten ins KZ Theresienstadt deportiert. Dort komponierte er u.a. die Vier Lieder nach Worten chinesischer Poesie. Sie zeugen davon, dass sich die Freiheit in den Gedanken und in der Musik nicht unterdrücken lässt. Es handelt sich um Vertonungen der tschechi­schen Übersetzung von chinesischer Lyrik aus dem ersten Jahrtausend un­serer Zeitrechnung.

Erwin Schulhoffs Werke wurden von den Nazis als „entartete Musik“ ge­listet. Der in Prag geborene, enorm vielfältige Komponist starb 1942 an Tuberkulose in einem bayerischen Internierungslager. Die Morgenstern-Ver­tonungen des 21jährigen zeigen seine grosse Bega­bung und seinen feinen Humor. 

Der Bassbariton René Perler findet als freischaffender Konzert- und ­Opern­sänger sein Glück in einem vokalen Repertoire, das von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert reicht. Mit Dirigenten wie Michel Corboz und How­ard Griffiths war er in ganz Europa zu hören, u.a. in San Marco Venedig, in der Basilica Superiore in Assisi, im Dom zu Berlin und in der Kathedrale von

Malaga, am Chorfestival Europa cantat in Turinin Turin, in der Petrikirche Riga und auf Tournee in Jerusalem, Bethlehem, Nablus und Ramallah. Er studierte bei Cécile Zay, Jakob Stämpfli, Horst Günter, Rudolf Piernay, László Pólgar und Margreet Honig. An der Universität Freiburg erwarb er  ein Lizentiat in Musikwissenschaft und Geschichte. Verschiedene Auftritte hatte er auf der Opernbühne und mit Liedprogrammen in Radio SRF 2.

Edward Rushton studierte Klavier und Komposition in Manchester, Cam­bridge und Glasgow. 1998 zog er nach Zürich, um in der Meisterklasse von Irwin Gage Liedinterpretation zu studieren. 2001 schloss er mit Aus­zeichnung ab. Seit 2000 ist Edward Rushton Dozent für Liedbegleitung an der Musikhochschule Luzern. Er hat mit verschiedenen SängerInnen, in Deutschland, Grossbritannien, Belgien, Frankreich, Griechenland und der Schweiz konzertiert. Er spielt auch in verschiedenen kammermusikalischen Formationen, und hat mehrere CDs eingespielt. Auch als Komponist ist Edward Rushton gefragt.  www.edwardrushton.net


Die „BümplizWoche“ hat das Engagement unseres geschätzten musikalischen Leiters Daniel Lappert mit nachstehendem Beitrag gewürdigt.