Klarinette und Klavier im 3.Schlosskonzert vom 22.November 2022, 19:30 Uhr im Alten Schloss Bümpliz.

Im letzten Schlosskonzert dieses Jahres werden die Pianistin Sandra Siebig und der Klarinettist Wenzel Grund das Publikum auf eine musikalische Reise von Paris nach Budapest mitnehmen in ganz unterschiedliche Klangwelten mit dem jeweiligen damit verbundenen Zeitgeist.

Angefangen mit Debussys Première Rhapsodie, welche er 1911 im impressionistischen Stil eines Claude Monet und immer noch im Einfluss der Belle Epoque als Tonkünstler aufs Papier brachte und gleichzeitig als sein bestes Werk bezeichnete. So geht die Reise weiter zum Schweizer Komponisten Arthur Honegger, der sich in Paris dem Kreis der «Groupe des Six» anschloss und im neoklassizistischen Stil seine unüberhörbare Handschrift entfaltete. Danach erklingt die Sonatine von Bohuslav Martinu, die er in der Schweiz komponierte und wo er Schutz fand und gefördert wurde vom grossen Mäzen Paul Sacher. Die Werke Martinus bestechen durch seine weltoffene Art, wo man südamerikanische Rhythmen in Verbindung mit Melodiebögen böhmischer Volkslieder hört.

Mit Johannes Brahms Sonate in Es-Dur taucht das Duo dann ein in die Tiefen und gleichzeitig Höhepunkte der deutschen Romantik. Brahms fand seine geistige Heimat in Wien, wo er als Grossmeister gefeiert wurde und nach dem Motto von Robert Schumann wirkte: «Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens ist des Künstlers Beruf». Zum Schluss treffen wir in Budapest ein und hören Leo Weiners Ballade zu, wobei in diesem Klangmeer berührende Geschichten zu hören sein werden.

Sandra Siebig und Wenzel Grund
Sandra Siebig und Wenzel Grund

Die „BümplizWoche“ hat das Engagement unseres geschätzten musikalischen Leiters Daniel Lappert mit nachstehendem Beitrag gewürdigt.