1. Schlosskonzert der Saison 2017/18 vom 5. September 2017

„Bekannt und unbekannt“ war das Motto des Programms mit der Mezzosopranistin Ursula Krummen Schönholzer und dem Duo Furibondo mit dem Flötisten Daniel Lappert und dem Pianisten Jean-Jacques Schmid.  

Ein Strauss der schönsten romantischen Musik, von den bekannten Liedern von Franz Liszt über seinen engen Freund Adolf Henselt zur charmanten Valse chantée von Cécile Chaminade und den herrlichen Volksliedbearbeitungen von Joseph Canteloube. Aus­ge­­sucht in Originalen und in Bearbeitungen von Ursula Krummen und dem Duo Furibondo und jeweils eingeleitet mit interessanten Erläuterungen.

Ursula Krummen Schönholzer (Mezzosopran)
Ursula Krummen Schönholzer (Mezzosopran)

Dienstag, 6. Juni 2017

Kirche und Chorgericht im Alten Bümpliz – Ortsgeschichte mit Max Werren

Die Kirchengeschichte von Bümpliz – vom Bau der ersten Kirche um die erste Jahrtausendwende bis ins 20. Jahrhundert – umfasst zwei grundlegende Kapitel: Die Zeit des alten Glaubens mit der kirchlichen Betreuung durch Priester des Augustinerordens bzw. Deutschen Ordens in Köniz und der eigenständigen Pfarrei nach Einführung der Reformation.

Mit der Reformation wurde die bischöfliche Sitten- und Ehegerichtsbarkeit hinfällig. An ihre Stelle trat das Chorgericht, welches ab 1529 in jeder Kirchgemeinde der Republik Bern als weltliche niedrige Gerichtsbarkeit unter der Leitung des Prädikanten (Pfarrers) eingesetzt wurde.

Der Autor gab Einblicke in die Baugeschichte der Kirche samt ihren Denkmälern, dem reformierten Pfarrhaus und der Tätigkeit des Pfarrers. Er zeigte eine mögliche Verbindung mit dem Antoniterorden und dem Wappen von Bümpliz. Letztlich ging er auf die Tätigkeit des Sitten- oder Chorgerichts ein und zeigte am Beispiel von Urteilsentscheidungen die Auswirkungen auf die Bümplizer Bevölkerung.


Das 6. Schlosskonzert vom 23. Mai 2017

stand im Zeichen von Georg Kreisler, dem Dichter, Karikaturisten und Komponisten zahlreicher rabenschwarzer Chansons und von zwei Opern, aber auch Autor vieler Bücher. Seine vielseitige Persönlichkeit wurde von den drei Interpreten – dem Chorleiter und Sänger Christoph Cajöri, dem Pianisten Pawel Mazurkiewicz und der Schauspielerin Marianne Müller – eindrücklich beleuchtet. Das sichtlich bestens amüsierte, zahlreiche Publikum genoss Cajöris gesangliches und schauspielerisches Talent und Mazurkiewiczs virtuose Klavierbegleitung ebenso wie die von Marianne Müller lebendig vorgelesenen Abschnitte aus Büchern von Kreisler. Der voll gelungene Abend mit Standing Ovation bildete den Abschluss der Konzertsaison 2016/17.


Mittwoch, 17. Mai 2017, 19.30 Uhr - Vortrag von Prof. Reinhard Schulze

Geschichte der Islamischen Welt

Der renommierte Islamwissenschaftler vermittelte Einblicke in sein weltweit beachtetes Standardwerk „Geschichte der Islamischen Welt“ und erklärte in leicht fassbaren Schilderungen die Quellen des muslimischen Glaubens, die Verwandtschaft zur christlichen Lehre und die Entwicklung bis in die heutigen Tage. Insbesondere ging er ein in die Abfassung des Korans und dessen Verständlichkeit für die heutige Zeit. Der Anlass wurde von 60 Personen besucht.


5. Schlosskonzert vom 18. April 2017

Das sehr gut besuchte Konzert vom Osterdienstag mit dem Flötisten Daniel Lappert, der Harfenistin Franziska Brunner und dem Cellisten Jonas Kreienbühl beinhaltete eine Reise durch die euro­päische Musik vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Die nicht alltägliche Besetzung erlaubte zudem verschiedene Kombinationen vom Harfensolo über das Duo bis zum Trio, zum Teil vom Trio selber bearbeitet. Die Interpreten überzeugten durch äusserst fein abgestimmtes Spiel und Klangfarbenreichtum.


Mit dem 4. Schlosskonzert vom 7. Februar 2017 fand der erste kulturelle Anlass des Schlossvereins Bümpliz im neuen Jahr statt.

Das zahlreiche Publikum genoss das Konzert mit dem Violinisten Romain Hürzeler und dem Pianisten Pawel Mazurkiewicz. Auf dem Programm standen Violinsonaten von Mozart, Beet­hoven und Debussy, zudem ergänzte der Pianist die Sonaten mit je einem Solostück der genannten Komponisten. Die langjährige Duo-Partnerschaft widerspiegelte sich in der ein­fühlsamen wie auch lebendigen Interpretation der Werke. 


Das 3. Schlosskonzert vom 29. November 2016 sah ein Programm mit Werken von Diabelli, Castelnuovo-Tedesco und Boccherini vor, gefolgt von Jazzversionen über Werke von Bach, Liszt, Schumann, Brahms u.a. mit dem Pianisten Pawel Mazurkiewicz und der Gitarristin Chiara Asquini. Da der Pianist erkrankt war und seinen Auftritt sehr kurzfristig absagen musste, sprang die Klarinettistin Elisa Marchetti als Ersatz ein. Das Ersatzprogramm des Duos Asquini/Marchetti bestand aus Werken von Piazzolla und Pujol. Das Publikum zeigte Verständnis dafür.


Im 2. Schlosskonzert vom 11. Oktober 2016

traten Daniel Lappert (Flöte), Noëlle Grüebler (Violine), Hugo Bollschweiler (Viola) und Jonas Kreienbühl (Violoncello) auf mit drei Flötenquartetten von Mozart und den beiden deutschen Komponisten Fesca und Ries, welche weniger bekannt, jedoch Mozart in keiner Weise nach­stehen. Ihre Quartette wurden denn auch vom Publikum mit grosser Begeisterung aufgenom­men, ver­langten sie von den Interpreten doch einiges an Virtuosität ab.

Daniel Lappert (Flöte), Noëlle Grüebler (Violine), Hugo Bollschweiler (Viola) und Jonas Kreienbühl (Violoncello)
Daniel Lappert (Flöte), Noëlle Grüebler (Violine), Hugo Bollschweiler (Viola) und Jonas Kreienbühl (Violoncello)

Im 1. Schlosskonzert vom 30. August 2016

traten Jinki Kang und Daniel Lappert, künstlerischer Leiter der Schlosskonzerte, auf.
Die beiden Musiker haben mit Sonaten von Schubert und Schumann mit Leiden­schaft und Innigkeit brilliert. Dazwischen überzeugte der Flötist mit zwei Capricen von Paganini für Violione solo, in der Bearbeitung für Flöte, mit grosser Virtuosität. 

Pianistin Jinki Kang und der Flötist Daniel Lappert
Pianistin Jinki Kang und der Flötist Daniel Lappert

6. Schlosskonzert vom 3. Mai 2016

Im letzten Konzert vor der Sommerpause begeisterte das Duo KAtriNa mit Katrin Huggler (Flöte) und der Japanerin Kana Omori (Marimba) das aufmerksame Publikum mit einem anspruchsvollen Programm, meisterhaft interpretiert und sympathisch kommentiert. Das Marimbaphon, wie es auch genannt wird, war in der vierzehnjährigen Schlosskonzertreihe zum ersten Mal zu hören.

Duo KAtriNA
Duo KAtriNA

Literaturabend vom 15. März 2016 

Die Bümplizer Schriftstellerin Ruth Troxler hat aus ihrem Buch „Die Unzüchtige – Als eine uneheliche Schwanger­schaft noch eine schwere Straftat war“ interessante Passagen abwechs­lungsweise mit ihrem Partner Thomas Gsteiger vorgetragen. Sie hat ein Jahr lang recherchiert und ist dabei auf der Spurensuche tief in die Geschichte des 19. Jahrhunderts eingetaucht. Entstanden ist das faszinierende Porträt der unerfahrenen, lebenslustigen Marianna Stadler, die durch uneheliche Schwan­gerschaften als „Unzüchtige“ galt und ein schweres Schicksal durchleben musste. Wie sich bei den Recherchen herausgestellt hat, war sie eine indirekte Vorfahrin der Autorin. Schade, war der Besucheraufmarsch bescheiden.


Im 5. Schlosskonzert vom 01. März 2016

Unter der Leitung von Ingo Becker spielte das Ensemble „OttoNove“ in der reformierten Kirche Bümpliz Werke von Ferenc Farkas und W.A. Mozart. Der Dirigent verstand es, das neun­köpfige Streicher- und Bläser-Ensemble zu einer beachtlichen Leistung zu führen.

Ingo Becker
Ingo Becker
Das Ensemble „OttoNove“
Das Ensemble „OttoNove“

Im 4. Schlosskonzert vom 19. Januar 2016

genoss das zahlreiche Publikum die Aufführung der Werke von Ludwig van Beethoven, Arnold Schönberg und Johannes Brahms durch den mit mehreren Wettbewerbspreisen ausgezeich­neten deutschen Pianisten Moritz Winkelmann. Das Klavierrezital endete mit einer „Standing Ovation“.


3. Schlosskonzert vom 24. November 2015

Im letzten Schlosskonzert bewiesen die Pianistin Jinki Kang und der Flötist Daniel Lappert auf eindrückliche Weise ihr musikalisches Können in den virtuosen Werken von Theobald Böhm und Carl Maria von Weber wie auch in den innigen und tiefgründigen Werken von Johannes Brahms und Carl Reinecke. Ein zahlreiches Publikum genoss das letzte Konzert im zu Ende gehenden Jahr.

Pianistin Jinki Kang und der Flötist Daniel Lappert
Pianistin Jinki Kang und der Flötist Daniel Lappert

Im 2. Schlosskonzert vom 13. Oktober 2015...

bot das Quintett ein eindrückliches, auf einander perfekt abgestimmtes Zusammenspiel, das in den beiden Werken von Walter Gieseking und Nikolai Rimsky-Korsakov gut zur Geltung kam. Die Musiker Daniel Lappert (Flöte), Thomas Kocher (Klarinette), Norihito Nishinomura (Fag­ott), Sebastian Schindler (Horn) und Jean-Jacques Schmid (Klavier) begeisterten das zahl­reich anwesende Publikum.


Das 1. Schlosskonzert vom Dienstag, 25. August...

...war ein gelungener Auftakt zur neuen Saison. Es ist unserem künstlerischen Leiter Daniel Lappert einmal mehr gelungen, interna­tional renommierte Interpreten der jüngeren Generation zu gewinnen. Die beiden Musiker Matthijs Broersma (Cello) und Benjamin Kammerer (Klavier) boten eine herausragende Dar­bie­tung mit einem attraktiven, kontrastreichen Programm. Der Publikumszuspruch war trotz des schönen Spätsommerabends beachtlich.


Im 6. Schlosskonzert vom 19. Mai 2015 im Alten Schloss Bümpliz...

...spielten die Flötistin Mirjam Lötscher und der Pianist André Ducommun Werke von Komponisten, die die Verbundenheit zu den eigenen Traditionen pflegten, aber dennoch neugierig gegenüber neuen Entwicklungen und neuen Ideen waren. Dies ist eine Eigenschaft, welche die beiden Schweizer Komponisten Joseph Lauber und sein Schüler Frank Martin, mit dem Polen Frédéric Chopin, dem Franzosen Francis Poulenc oder dem Amerikaner Gary Schocker über Generationen und verschiedene Nationalitäten hinweg verbindet.

Mit diesem Konzert schliesst eine erfolgreiche und gut besuchte 13. Saison der Bümplizer Schlosskonzerte.
Am 25. August beginnt die neue Saison 2015/16.


Literaturabend mit Therese Bichsel vom 28. April 2015

Die Lesung aus dem Buch „Grossfürstin Anna“ von Therese Bichsel kam nicht zuletzt wegen dem direkten Bezug zur stadtbernischen Elfenau – dem langjährigen Wohnort der Fürstin – beim Publikum gut an. Gut sechzig Personen folgten den Ausführungen der Schriftstellerin, die einen Beweis für ihre präzisen Recherchen und ihren flüssigen Stil erbrachte. 

Grossfürstin Anna
Grossfürstin Anna

5. Schlosskonzert vom 14. April 2015

Der Flamenco-Abend mit dem Duo Regula Küffer (Flöte) und Nick Perrin (Flamencogitarre) ist der Ankündigung „ein musikalisches Feuerwerk“ absolut gerecht geworden. Die Konzertbesu­cher und –besucherinnen genossen die von Nick Perrin komponierte Flamencomusik und die humor­vollen Kommentare der beiden Musiker im voll besetz­ten Saal des Alten Schlosses Bümpliz. 

Duo Regula Küffer (Flöte) und Nick Perrin (Flamencogitarre)
Duo Regula Küffer (Flöte) und Nick Perrin (Flamencogitarre)

4. Schlosskonzert vom 10. Februar 2015

Im 4. Schlosskonzert vom Dienstag, 10. Februar 2015 spielte das Duo Furibondo, bestehend aus dem künstlerischen Leiter der Schlosskonzerte, Daniel Lappert, Flöte sowie dem Pianisten Jean-Jacques Schmid. Die beiden Musiker haben zwei selten gespielte Cello-Werke für Flöte und Klavier bearbeitet, so das „Grand duo concertant sur des thèmes de Robert le diable“ von Frédéric Chopin und vom französischen Spätromantiker Charles Valentin Alkan die Sonate de Concert Op. 47. Zwischen diesen beiden Werken erklang Beethovens Violinsonate Nr. 10 Op.96, ebenfalls vom Duo bearbeitet. Einmal mehr stellten die beiden Interpreten in beeindruckender Art ihr virtuoses Spiel unter Beweis und begeisterten damit das zahlreiche Publikum.

Duo Furibondo
Duo Furibondo

Im 3. Schlosskonzert vom 25. Nov. 2014 löste das Trio Clarion Begeisterung aus.

Das international tätige Trio bestehend aus Séverine Payet, Christoph Pantillon und Marc Pantillon haben im vollbesetzten Saal des Alten Schlosses Bümpliz mit ihren Interpretationen von Ludwig van Beethoven, Max Bruch und Johannes Brahms das Publikum begeistert.

Trio Clarion
Trio Clarion

Das 2. Schlosskonzert vom 14. Oktober 2014 

Das 2. Schlosskonzert vom 14. Oktober 2014 mit dem Ensemble COEUR ANGLAIS hat an den Erfolg des 1. Konzerts angeknüpft. Das zahlreiche Publikum durfte sich am hohen Niveau des vierköpfigen Ensembles bestehend aus Catherine Kämper (Oboe), Stefan Meier (Violine), Julia Malkova (Viola) und Eva Lüthi (Violoncello) mit dem Gast Daniel Lappert erfreuen. Zur Aufführung gelangten Werke von Mozart, Beethoven, Britten und Pleyel.


Mit dem 1. Schlosskonzert vom 2. September 2014 eröffnete das Trio Pathétique die Konzertsaison 2014/15

Bestehend aus der Pianistin Jinki Kang, dem Cellisten Jonas Kreienbühl und dem Flötisten Daniel Lappert hat das Trio Pathétique seit seiner Gründung im Jahr 2011 bereits etliche er­folgreiche Auftritte vorzuweisen, von Publikum und Presse jeweils mit grossem Interesse auf­ge­nom­men. Es erstaunt deshalb nicht, dass dem Trio von nahezu 100 Zuhörern begeistert applaudiert wurde.

Im ersten Programmteil gelangte Johannes Brahms‘ Trio Op. 40 in Es-Dur für Waldhorn, Vio­line und Klavier, eines der klang­schönsten Kam­mer­musikwerke des 19. Jahr­hunderts zur Auf­führung. Zu den Instrumenten, die Brahms als Kind in Ham­burg erlernt hatte, gehörte neben Klavier und Cello auch das Horn. Im Konzert gelangte das Werk in der Besetzung Violon­cello – Flöte – Klavier zur Aufführung. Der warme Klang des Cellos kommt dem Waldhorn sehr nahe.

Im zweiten Teil erklang Felix Mendelssohns Klaviertrio Op. 49 in d-moll. Sein Freund Robert Schumann äusserte sich lobend über dieses Werk mit den Worten: “Es ist das Meistertrio der Gegenwart, eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird.“

Trio Pathétique
Trio Pathétique

Dixielandkonzert vom 13. Juni 2014

Leider wohnten dem begeisternden Auftritt der Glug-Glug-Five nur etwa 40 Personen bei – ein enttäuschendes Ergebnis angesichts der tollen Reputation dieser Band. Allerdings litt der Anlass unter der gleichzeitig übertragenen Fussball-Weltmeisterschaft sowie vielleicht dem ersten warmen Grill-Abend!

Glug Glug Five
Glug Glug Five

Bümplizer Ortsgeschichte mit Max Werren vom 8. Mai 2014 

Der traditionelle Vortrag aus dem Veranstaltungsangebot des Schlossvereins stand unter dem Titel „Herrschaftssitze in Bümpliz und ihre Bewohner“. Das ehemalige Bauerndorf Bümpliz wies zur Zeit des Ancien Régime eine Reihe von Herrschaftssitzen auf, die vornehmlich in den Sommermonaten von Angehörigen des herrschenden Patriziats genutzt wurden. Der Autor ging der Geschichte ihrer Bewohner nach. Der Vortrag interessierte erfreulicherweise einmal mehr eine grosse Zahl von Gästen.

Es ist eine Publikation zu diesem Thema mit weitere Beispielen von sogenannten „Campagnen“ vorgesehen.

Brünnengut um 1959
Brünnengut um 1959

Literaturabend vom Dienstag, 29. April 2014

Den regelmässigen Radiohörerinnen und –hörern ist der Mundartspezialist Christian Schmid als Moderator der Sendung „Schnabelweid“ bekannt. „Em Tüüfel ab em Chare gheit. Mit däm isch nid guet Chiirschi ässe. Das geit uf ke Chuehuut. Suuffe win e Büürschtebinder. Es isch gnue Höi dunger.“ Woher stammen diese und andere Redensarten? Christian Schmid gab am Dienstag, 29. April unter dem Titel  „Blas mer id Schue“  vergnügliche Kostproben aus seinem Buch über Redensarten.

Christian Schmid
Christian Schmid

6. Schlosskonzert vom 3. Juni 2014

Ein aufmerksames und interessiertes Publikum wohnte dem 6. Schlosskonzert vom 3. Juni 2014 mit dem Streichquartett "le buisson prospérant" bei und liess sich vom kultivierten Spiel begeistern. Die vier Interpreten, Ulrich Poschner, Daniel Kagerer, Nada Anderwert und Gabriel Wernly, alle solistisch und in renommierten Orchestern international tätig, widmeten sich dem Hauptwerk des Abends, Schuberts Streichquartett in d-Moll D810 (Der Tod und das Mädchen) mit grosser Hingabe.


Pawel Mazurkiewicz
Pawel Mazurkiewicz

Im 5. Schlosskonzert vom 8. April 2014 legte Pawel Mazurkiewicz einmal mehr Zeugnis ab von seinem eindrücklichen pianistischen Können mit Werken von Mozart und Chopin.


Im 4. Schlosskonzert vom Dienstag, 11. Februar spielte das Duo Furibondo (Daniel Lappert, Flöte; Jean-Jacques Schmid, Klavier), das sich in den nun 11 Jahren seit seiner Gründung bereits einen Namen gemacht hat, u.a. mit schon über 30 eigens für Flöte und Klavier bearbeiteten Violinsonaten. Diesmal standen Werke von Frédéric Chopin und des norwegischen Romantikers Christian Sinding auf dem Programm. Das zahlreiche Publikum honorierte die eindrückliche Leistung mit grossem Applaus.